GEMEINSAM SIND WIR STARK

Ein Augenblick im Leben...


"Es kann jeden in jedem Moment treffen:
durch Unfall mit schwerer Verletzung des Kopfes (Verkehr, Freizeit, Arbeit), durch eine Wiederbelebung nach einem Herzinfarkt - alltägliche Risiken des Lebens eben.

Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass von Wachkoma Betroffene, ihre Angehörigen, Lebenspartner und Freunde sich über ihre Erfahrungen austauschen und wechselseitig stärken und unterstützen."



"WACHKOMA"

Pflege, Wachkoma, Betreuung

Wachkoma ist eine in der Öffentlichkeit wenig bekannte schwerste Behinderung, in Folge einer schweren Schädigung des Gehirns. Betroffene können nur sehr eingeschränkt ihre Umwelt wahrnehmen und reagieren. Aber Wachkoma ist Leben! Und wir können mit den Betroffenen leben!

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INFO AUF EINEN BLICK


Leseprobe Betreuungsrecht

BROSCHÜRE BETREUUNGSRECHT



Aktuelle Corona-Situation - Wir sind für Sie da!

Wir alle, unsere Gesellschaft und auch die Politik stehen der Situation teilweise ratlos, abwartend und hoffend gegenüber. Auch bei uns in der Amberger Notrufzentrale und unserem Beratungstelefon gehen viele Fragen und Hilfegesuche ein.

Besuchsverbot

Die brennendsten Anfragen beziehen sich auf das vielfach angeordnete Besuchsverbot in Reha- und Pflegeeinrichtungen, Intensiv-Pflegewohngruppen und Akutkrankenhäuser. Zwar erscheint dies sinnvoll und aus Fürsorge und Verantwortungsgefühl auch nachvollziehbar zu sein. Sind doch gerade unsere Betroffenen und chronisch kranken Menschen die Höchstrisikogruppe, da die Immunabwehr stark herabgesetzt und viele zudem oft über Trachealkanüle und PEG versorgt sind, die wiederum eine weitere Eintrittspforte für Viren und Bakterien bieten.

Auch die Pflege zuhause leidet unter dieser besonderen Situation und lässt viele Fragen offen.

Die Sorge um Ihre Angehörigen ist groß

Dennoch ermutigen wir Sie, sich bei besonderen Fragestellungen an uns zu wenden und Ihre persönliche Situation mit uns zu besprechen – wie in der Vergangenheit und in der Zukunft sind wir an unserem Beratungstelefon für Sie da und berichten aus unserer Erfahrung und auch wie andere Gleichbetroffene sich verhalten.


Hilfe zur Selbsthilfe

Nutzen Sie ebenfalls alle Möglichkeiten, mit Gleichbetroffenen zu sprechen, sich auszutauschen, zu bestärken und somit auch das Gefühl zu haben, dass Sie in Ihrer Not nicht alleine sind. Auch unsere Regionalgruppen und regionalen Ansprechpartner in Ihrer Nähe helfen Ihnen weiter.

Die Vorstandschaft, der Beirat, unser Büroteam und wir alle als Betroffenen hoffen und wünschen, dass wir alle wohlbehalten durch diese turbulente Zeit kommen.
Bleiben Sie oder werden Sie gesund und passen Sie auf sich gut auf! 

Alle guten Wünsche begleiten Sie!

 

Armin Nentwig, Landrat a. D., MdL a.D.
Gründer und Vorsitzender
Schädelhirnpatienten in Not e.V.
Mit Vorstand, Beirat, Regionalgruppen und Büro/ Beratungsteam

Hier finden Sie weitere hilfreiche und interessante Informationen rund um das Thema zur Virusverbreitung SARS-CoV-2/Covid-19 die besonders für Sie als Betroffene und betroffene Angehörige von Bedeutung sind:

Covid-19-Impfung und Schädel-Hirntrauma/"Wachkoma"
Viele Anfragen erreichen uns aktuell wegen der Covid-19-Impfung:
Sollte man sich oder den betroffenen Angehörigen impfen lassen? Welche Auswirkungen hat eine Impfung auf Menschen, die ein Schädel-Hirntrauma erlitten haben? Gibt es Vorbehalte bei Personen im Zustand der reaktionslosen Wachheit („Wachkoma“)? Sind Nebenwirkungen zu befürchten? Und wie sieht es konkret mit dem Impfstoff AstraZeneca aus, nachdem nach der Impfung teils Sinusvenenthrombosen als Komplikation beobachtet wurden?

Eines vorweg – die Entscheidung, sich impfen zu lassen, kann einem (leider) niemand abnehmen. Da die gesundheitliche Verfassung, das Immunsystem - sprich jeder Mensch in seiner Gesamtheit - einzigartig ist, reagiert auch jeder Mensch individuell auf Impfungen (und das unabhängig davon, gegen welche Krankheit geimpft wird). 
Vielleicht helfen aber folgende Informationen und Überlegungen dabei, zu einer guten Entscheidung für sich selbst zu finden:
Allein aufgrund eines Schädel-Hirntraumas, einer erworbenen Hirnschädigung oder eines Wachkomas besteht an sich kein höheres Risiko für Impfkomplikationen. Es gibt allerdings Begleitumstände, die eine Rolle spielen können und die individuell unbedingt mit dem eigenen und auch dem Impf-Arzt besprochen und sorgfältig abgewogen werden müssen z.B. bei Einnahme bestimmter Medikamente (u.a. Blutverdünner), manchen Allergien, Krampfneigung bei Fieber usw… .  

In Gesprächen mit Dr. med. Fried Eckart Seier, Chefarzt des Zentrums für Neurologische Rehabilitation der medbo Regensburg kamen die bisherigen Erfahrungen mit allen 3 bisher gängigen Impfstoffen (Biontech, Moderna, AstraZeneca)  in der Klinik bzw. im angeschlossenen neurologischen Spezialpflegeheim zur Sprache. Bisher gab es laut Dr. Seier dort keine nennenswerten Probleme und/oder Auffälligkeiten, wobei die Bewohner des Pflegeheims bereits komplett und in der Klinik teilweise geimpft wurden. 
Abgesehen von potentiell gravierenden Impfkomplikationen gibt es auch Impfreaktionen. Diese sind eine „Antwort“ des Immunsystems auf die in den Körper eingebrachten Fremdkörper. Je nach Impfstoff wurden dabei in verschiedener Verteilung z.B. Kopfschmerzen,  Schmerzen, Rötung und/oder Schwellung an der Einstichstelle, grippale Symptome dokumentiert. Sie können (müssen aber nicht!) relativ kurz nach der Impfung auftreten (innerhalb ca. 2-3 Tagen).

Nachdem besonders der Impfstoff „AstraZeneca“ sehr stark wegen der eigentlich seltenen Sinusvenenthrombose als Impfnebenwirkung in den Fokus der Medien geriet, haben wir auch hier bei Dr. Seier nachgefragt:
Ihm zufolge (und auch gemäß dem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Institutes, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arbeitsmittel) ist das Auftreten dieser Impfkomplikation im Verhältnis gesehen sehr selten: seltener als einmal unter 100.000 verimpften Dosen. Da vorwiegend jüngere Impflinge betroffen waren, empfiehlt das Robert-Koch-Institut die Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff trotzdem regelhaft nur für über Sechzigjährige.
Weiterführende Informationen zu Covid-19-Impfungen und die Sicherheit der Impfstoffe finden Sie auf den Seiten des
Robert-Koch-Institutes und/oder des Paul-Ehrlich-Institutes.

"Priorisierung bei der Corona-Schutzimpfung":
Aktuell gilt die 
Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 vom 08.02.2021, ergänzt um die Personendie in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen sowie in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind. (24.02.2021) . Die Vorgehensweisen beim Impfen an sich können sich allerdings von Bundesland zu Bundesland unterscheiden: 
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfung-infoseiten-1834482

Grundlegende wichtige und aktuelle Informationen zum Coronavirus und COVID-19 finden Sie direkt auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes (RKI): 

www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Eine weitere Möglichkeit, sich über das Coronavirus (und weitere Gesundheitsthemen) zu informieren, bietet der Service des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung: 
www.patienten-information.de/kurzinformationen/coronavirus

Welche Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in den jeweiligen Bundesländern derzeit gültig sind, erfahren Sie auf der Seite der Bundesregierung, die auf die einzelnen Bundeslandseiten verlinkt hat: 
www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198


Wie sich die einzelnen Bundesländer zu Besuchsrecht in Alten- und Pflegeheimen (teils auch Kliniken) positionieren, hat die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (kurz: BIVA) auf ihrer Homepage dargestellt: 
www.biva.de/besuchseinschraenkungen-in-alten-und-pflegeheimen-wegen-corona/

Bitte beachten Sie dabei, dass Kommunen und Kreise ggf. befugt sind, andere - auch weiterreichende - Regelungen zu treffen und auch die Einrichtungen selbst jeweils sehr unterschiedliche individuelle Schutz- und Hygienekonzepte haben.

 

Da die Corona-Pandemie große Auswirkungen sowohl auf die Gesellschaft als Ganzes als auch auf den einzelnen Bürger hat, gibt es entsprechende gesetzliche Anpassungen, um die Folgen abzumindern. Dies finden Sie im Einzelnen auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums: 
www.bundesgesundheitsministerium.de/covid-19-bevoelkerungsschutz-2.html

 

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich auch psychisch bemerkbar. Anregungen, wie Sie gut mit dieser Ausnahmesituation umgehen, bieten u.a. diese Seiten:

www.infektionsschutz.de/coronavirus/psychische-gesundheit.html
www.stmgp.bayern.de/coronavirus/psychische-gesundheit-in-zeiten-der-corona-krise/


Unschätzbar ist in dieser Zeit auch die gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Möglichkeiten, regional Hilfe anzubieten oder zu suchen gibt es z.B. bei:

www.nebenan.de
www.wirgegencorona.com
www.Quarantaenehelden.org
www.hilf-jetzt.de
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